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	<title>Rettet den Rursee &#187; Gastautor</title>
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	<description>Stoppt Trianel!</description>
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		<title>Unterschriften-Sammeln gegen das PSW am Rursee [Update]</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die BI]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Wochenende sind Mitstreiter unserer BI unterwegs, um Unterschriften gegen das PSW - für die Zukunft der Rureifel - zu sammeln. Wie erfolgreich das ist, und wieviel Spass das macht, möchten wir hier anhand von <del>zwei</del> drei Beispielen verdeutlichen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1240" class="wp-caption alignnone" style="width: 646px"><img class="size-full wp-image-1240" title="unterschriften2" src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2013/06/unterschriften2.jpg" alt="" width="636" height="362" /><p class="wp-caption-text">Werner Löhrer, stellvertretender Vorsitzender von Rettet den Rursee e.V., erklärt Passanten die Problematik des PSW</p></div>
<p>Hallo zusammen,</p>
<p>meine Frau, Werner und ich haben <strong style="color: #008bca;">heute 70 Unterschriften</strong> am Eschauel in Schmidt gesammelt. Hat Spaß gemacht!</p>
<p>Gruß<br />
E.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1239" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-1239" title="unterschriften1" src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2013/06/unterschriften1.jpg" alt="" width="580" height="330" /><p class="wp-caption-text">Thorsten sammelt Unterschriften in Rurberg</p></div>
<p>Hallo Retter des Rursees.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Josef und Ich haben heute in Rurberg vor dem Motorrad Treff am Ende des Paulushofdamm mit unserem Stand <strong style="color: #008bca;">104 neue Unterschriften</strong> eingefangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haben uns ein Flipchart hingestellt. &#8220;Unterschriften leisten hier&#8221; mit unserem Plakat versehen neben unserem neuen Banner postiert. Ein Stehtisch als zentrale Anlaufstelle reichte völlig aus. Die Leute kamen mittlerweile meist, ohne dass wir Aufklärung leisten mussten an, und fragten nur noch &#8220;<strong>Wo kann ich unterschreiben?</strong>&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also Leute: Es war sehr einfach und hat Spaß gemacht beim schönen Wetter heute, von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr, für sich selbst eine Bestätigung unserer Bemühungen einzufahren. Macht auch die Erfahrung, sucht Euch jemand und macht es einfach. Klärt es kurz mit Claudia ab, dass Ihr nicht am gleichen Tag an der gleichen Stellen steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wir trafen heute nicht einen der das Projekt verteidigen wollte und viele waren dankbar, dass man uns auf der Straße angetroffen hat.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unsere Spardose flatterten auch einige Scheine. Alles in allem eine gelungene Aktion.<br />
Bis bald und viel Spaß bei Eurer &#8220;Tour de Rursee&#8221;&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thorsten</p>
<p>Ps.: Sonnencreme mitnehmen ;-)</p>
<hr />
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1317" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-1317" title="unterschriften_rdr" src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2013/06/unterschriften_rdr.jpg" alt="" width="580" height="330" /><p class="wp-caption-text">Jörg sammelt Unterschriften am See</p></div>
<p>Hallo liebe Seeretter,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ulla und ich waren heute zunächst in Woffelsbach. Aufgrund von wenigen Leuten haben wir direkt gedreht und sind dann nach Schwammenauel gefahren. Wir standen mit meinem Auto und Anhänger mit &#8220;Rettet den Rursee-Logo&#8221; hinter der Schranke an der kleinen Fuß-Wegekreuzung zum Seehof, Kiosk für Fahrscheine und Wanderweg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Günter Becker hat mir den Schlüssel für die Schranke gegeben um in das Gelände rein zu fahren. Danke sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Standplatz war perfekt. Wir haben dort mit viel Spass und Power <strong style="color: #008bca;">in kurzer Zeit (3 Std.) 120 Unterschriften</strong> zusammen bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Leute sind mittlerweile oft viel besser informiert. Viele wissen einfach schon das hier ein falsches Spiel gespielt wird, das nichts mit Energiewende zu tun hat. Dennoch hatte ich auch einen Ausdruck der WWF Studie ausgedruckt mitgenommen und diese Studie den Leuten immer wieder vor die Nase gehalten. Es hagelte Unterschriften, oft standen an unserem kleinen Stehtisch <strong style="color: #008bca;">5 bis 10 Personen gleichzeitig</strong> die unterschreiben wollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um nicht jeden einzeln ansprechen zu müssen, habe ich oft Gruppen komplett angesprochen. Fast wie ein Marktschreier, mich dann aber auf die Leute konzentriert die stehen blieben. Lief ganz gut alles. Zwar hatten wir 2 Stühle mit, die Ulla mitgebracht hatte, aber zum setzen blieb keine einzige Sekunde Zeit. Ständig waren Leute da.<br />
Einfach Klasse !!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte mach dir mal Gedanken, dass du auch mal für zwei/drei Stündchen solch eine Aktion machst. Es wäre toll, wenn nicht immer die gleichen BI-ler diese Aktionen machen würden. Bitte dazu einfach Claudia kontaktieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Leute sind dankbar das wir dort stehen und kommen teilweise von selbst auf uns zu. Wir haben heute <strong style="color: #008bca;">Unterschriften von Niederländern, Belgiern und Deutschen</strong> gesammelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Gruss, Jörg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur elitäre Schnösel gegen Grüne Energiewende?</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/menschenamrursee/nur-elitare-schnosel-gegen-grune-energiewende/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 12:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Rursee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=1060</guid>
		<description><![CDATA["Eines vorab: Ich bin parteiisch. Erst 1980 bin ich Parteimitglied der Grünen geworden. Aber schon 1973 habe ich den Segelsport am Rursee entdeckt, was sich bis heute nicht geändert hat." 
Ein langjähriger Grüner Kommunalpolitiker und Rurseefreund meldet sich zu Wort: Ein Leserbrief. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1064" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-1064" title="der_wunderschoene_rursee" src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2013/04/der_wunderschoene_rursee.jpg" alt="" width="580" height="330" /><p class="wp-caption-text">Foto: Rosemarie Schieren, Heimbach</p></div>
<p>Als Ausschuss- und später Ratsmitglied in einer Kommune, die von Rheinbraun und RWE dominiert wurde (Bergheim/Erft), waren die großen Energieversorgungsunternehmen (EVU) immer meine liebsten Feinde. Energiepolitik war in den 80iger Jahren unser wichtigstes Thema. Wir waren technikbegeisterte Verfechter einer modernen dezentralen und effizienten Energieversorgung. Und wir haben dabei immer auf die Stadtwerke gesetzt. Leider hat es mehr als 30 Jahre gedauert, bis unsere Visionen in greifbare Nähe rücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dank des EEG und der plötzlichen Energiewende wird jetzt ein enormer Forschungsbedarf, im Bereich der Energiespeicherung offenbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>30 Jahre lang wurde in Deutschland kein neues Pumpspeicherkraftwerk gebaut (Ausnahme: Goldisthal/Thüringen, wo dies nach dem Mauerfall noch möglich war).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gegen neue PSW sprachen schwerwiegende Auswirkungen auf die Seeökologie, die Schädigung kleiner Lebewesen im Wasser (u.a. Fische), die Beeinträchtigung von Fischlaich und Uferbewuchs sowie die Störung der im Uferbereich nistenden Vögel. Gegenüber der Bevölkerung galten neue Pumpspeicherkraftwerke als nicht durchsetzbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das scheint sich jetzt mit der Energiewende zu ändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als „Manöver des letzten Augenblicks“ sollen traditionelle Pumpspeicherkraftwerke (PSW) die Lücke füllen, bis neue Speichertechnologien verfügbar sind. Klar ist schon jetzt: Pumpspeicher sind nur eine Interimslösung und nur ein Trippelschritt in die (falsche) Richtung. Denn zur Lösung des Speicherproblems wären in Deutschland Hunderte von Pumpspeichern nötig – eine Utopie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotzdem geraten auch Standorte, die bislang für PSW undenkbar waren, in den Fokus.<br />
Mit dem Rursee würde meines Erachtens ein herausragendes Erholungsgebiet geopfert, das nach erheblichen öffentlichen und privaten Investitionen endlich wieder großen Zuspruch bei Erholungswilligen und Naturfreunden findet. Zuvor war die Entwicklung etwa 20 Jahre lang rückläufig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz aller Beteuerungen des Projektentwicklers Trianel: Dieses zarte Pflänzchen steht mit dem Bau eines Pumpspeicher-Kraftwerks auf dem Spiel. Eine Region, die stark auf den Tourismus angewiesen ist, spielt hier mit dem Feuer. Freizeitnutzungen aller Art von Angeln bis Paddeln, Segeln, Schwimmen und Tauchen etc. werden deutlich an Attraktivität verlieren. Daran lassen auch die wachsweichen Bekundungen von Trianel keinen Zweifel. Wenn im 24-Stunden Rhythmus der Wasserstrom der Mosel aus dem See/in den See gepumpt wird, bleibt das nicht ohne ökologische Folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach allen Erfahrungen mit öffentlichen Großvorhaben ist de facto von einer deutlich längeren Bauzeit auszugehen. Ob anschließend zum zweiten Mal eine Wiederbelebung des regionalen Tourismus gelingt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch bei einem späteren Rückbau des PSW würde der gewässerbiologische Schaden nur langfristig heilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestatten Sie mir noch einige Anmerkungen zum Projektentwickler des PSW Rursee, also zu Trianel:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trianel präsentiert sich als ein Netzwerk von rd. 50 Stadtwerken mit internationalem Anspruch und tritt als kleine aber politisch korrekte Alternative zu den vier großen Energieversorgern auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick auf Trianels Gesellschafterstruktur zeigt folgendes Bild (Quelle: trianel.com): Die fünf größten Gesellschafter von Trianel halten rd. 55 % der Anteile, also die ‚absolute Mehrheit‘. Die restlichen 45 % der Anteile werden von einer Vielzahl kleiner und kleinster Gesellschafter gehalten. In der Mehrzahl liegt ihr Anteil bei höchstens 0,5 %! Die Verteilung ist geradezu atomistisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter den größten Anteilseignern ragt die Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (EWMR) hervor, die 25 % der Gesellschafteranteile von Trianel hält. EWMR wiederum ist zu knapp 60 % im Besitz der Stadt Bochum (direkt und mittelbar). Die restlichen Anteile an EWMR halten die Städte Herne und Witten. Fazit:<br />
An EWMR / den Stadtwerken Bochum kommt angesichts eines faktischen ‚Gesellschafteranteils‘ von 25% / 15 % bei Trianel niemand vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestatten Sie mir auch den Hinweis, daß es die Bochumer Stadtwerke waren, die dem Referenten Peer Steinbrück im Rahmen des sog. „Atriumtalks“ ein stolzes Honorar in Höhe von 25.000 Euro zahlen konnten.<br />
Zweitwichtigster Anteilseigner von Trianel sind die Stadtwerke Aachen (rd. 12,13 %). Mit weitem Abstand folgen die Überlandwerke Fulda AG (7,54 %) sowie die Stadtwerke Bonn und Lübeck (5,88 % bzw. 5,19 %).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trianel beschreibt sich als Dienstleister, der Stadtwerke in vielfältigen Fragen berät und ihnen hilft, trotz aller Unsicherheiten im gegenwärtigen Energiemarkt ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Trianel unterstützt bei der Beschaffung und Vermarktung von Energie, übernimmt Mengen- und Preisrisiken etc. Die Gesellschafter können sich an zukunftsweisenden Großprojekten von Trianel auch finanziell beteiligen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Eindruck ist folgender: Einige große Stadtwerke ziehen hier eine Vielzahl kleiner und kleinster Akteure hinter sich her, die sich zuvor hilfesuchend unter die Fittiche von Trianel begeben haben.<br />
Nach außen stellt sich Trianel immer wieder als großes Netzwerk gleichberechtigter Partner dar. Die Gesellschafterstruktur und die Abhängigkeitsverhältnisse innerhalb von Trianel lassen dies jedoch kaum erwarten. Von den kleineren/kleinsten Anteilseignern – und das ist bei weitem die Mehrzahl – ist keine wirkliche Kontrolle oder Kritik vorstellbar. Zu groß erscheint der Informationsvorsprung der „starken“ Gesellschafter .</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Trianel-Konstellation erinnert ein wenig an die unangreifbare Situation, in der sich die EVUs in vergangenen Jahrzehnten befanden. Als Verband von rd. 50 Stadtwerken ist Trianel quasi ‚demokratisch‘ legitimiert und kaum kritisierbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gefahr, daß sich hier ein besonders geschickt aufgestellter Akteur verselbständigt und der öffentlichen Kontrolle entzieht, ist m.E. nicht von der Hand zu weisen &#8211; zumal Trianel sich als gemeinsames Sprachrohr der Stadtwerke gegenüber der Politik versteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter der Flagge der Energiewende segelnd, sind Trianel-Projekte erst recht gegen jede Kritik immunisiert . Und das sage ich als jemand, der den Stadtwerken gegenüber immer sehr aufgeschlossen war.<br />
Der Widerstand der Bevölkerung, der Tourismuswirtschaft sowie der Erholungssuchenden am Rursee ist jedenfalls erheblich und wird von mir geteilt. Einen Pumpspeicher wird der Rursee nicht verkraften, weder ökologisch noch touristisch – erst recht nicht in diesen Dimensionen und mit Pegelschwankungen von bis zu 2 Metern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund möchte ich alle Verantwortlichen bitten, das von Trianel geplante PSW am Rursee mit der gebotenen kritischen Distanz zu beurteilen. Immerhin können kommunale Unternehmen rd. 1 Milliarde Euro auch nur einmal ausgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der Umsetzung der Energiewende wünsche ich den GRÜNEN vor Ort weiterhin viel Erfolg und vor allem eine ruhige Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Peter Mathei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S.<br />
Die Mär, daß nur eine elitäre kleine Minderheit gegen das PSW opponiert, hat nichts mit der Realität zu tun. Und die Zeiten, in denen sich am Rursee elitäre Gruppen tummelten, sind vorbei – seit 20 Jahren!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist über 380kV Erdkabel bekannt?</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/technischer_hintergrund_des_pumpspeicherwerks/was-ist-uber-380kv-erdkabel-bekannt/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 21:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technisch]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Beitrag informieren wir über alle Aspekte des 380kV Erdkabels, welche Tatsachen bekannt sind, und wo die Planer Neuland betreten. Wir zeigen, wie die Berliner 380kV „Diagonale“ aufgebaut ist. Erklären, wieso Muffenbauwerke notwendig sind, und warum die von Trianel in ihrem Antrag „Kabeltrasse“ ausgeführte Verlegungsvariante nichts mit der Realität zu tun hat.
Unser Gastautor ist Dipl. Ing. für Elektrotechnik. Ein Fachmann für diese Fragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BI hat recht, wenn sie sagt, dass es in Deutschland bisher nur ein einziges Erdkabel in der 380 kV-Spannungsebene gibt, nämlich zwei Teilstücke der sogenannten Berlin-Transversalen (Berlin-Diagonale). Die beiden Erdkabel-Teilstücke wurden in den Siebziger- und Neunziger Jahren gebaut (siehe rote Kreise in der Grafik). Außerdem besteht die Transversale noch aus Freileitungsabschnitten und einer Verkabelung im Tunnel (Bilder der Tunnelverkabelung sieht man sehr häufig im Internet)</p>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2012/12/380kv.png" target="_blank"><img src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2012/12/380kv.png" alt="" title="380kv" width="1060" height="654" class="alignleft size-full wp-image-595" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p>Wichtig ist: Beide Erdkabel-Teilstücke in Berlin wurden in der damals üblichen Ölkabel-Technik ausgeführt. Heute würde man so genannte VPE-Kabel (Kunststoff-isolierte Kabel) verwenden, die in der 110 kV-Spannungsebene schon länger üblich sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfahrungen mit Kabeltrassen in Dänemark oder gar in Japan können nicht die fehlenden Erfahrungen mit solchen Techniken in Deutschland aufwiegen. Unzureichende Kenntnisse der technischen Randbedingungen in den genannten Ländern lassen einen seriösen Erfahrungstransfer nicht zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Diskussion Kabel &#8211; Freileitung:</h2>
<p>Derzeit findet man im Internet sehr viele Beiträge, die sich mit technischen und kommerziellen Vergleichen zwischen Erdkabeln und Freileitungen beschäftigen. Das liegt daran, dass allen Akteuren der Energiewende bewusst ist, dass es insbesondere an Übertragungsleitungen fehlt, insbesondere den Leitungen in Nord-Süd-Richtung. Da Genehmigungsverfahren für neue Freileitungstrassen bis zu 15 Jahre dauern, rücken die Erdkabel verstärkt in den Fokus. Dies wurde (und wird weiterhin) auch dadurch verstärkt, dass die Bevölkerung im Allgemeinen davon ausgeht, dass ein Erdkabel &#8220;gesünder&#8221; ist.</p>
<p>Die Tatsache, dass Erdkabel im Boden verschwinden, wird gleichgesetzt mit der Annahme absoluter Natur- und Menschenverträglichkeit. Die Folge ist: Oftmals fordert die Bevölkerung die Verlegung eines Erdkabels an Stelle einer Freileitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Verbundnetzbetreiber haben mit Hilfe vieler eigener Untersuchungen mittlerweile eine einstimmige Front gegen Erdkabel aufgebaut. Grund ist wahrscheinlich: Erdkabel sind vier bis zehn Mal teurer als Freileitungen. Diverse Untersuchungen seitens verschiedener Verbundnetzbetreiber liegen der BI als PDF-Dateien vor und können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine recht objektive Gegenüberstellung von Freileitung und Erdleitung findet sich hier:</p>
<p><a href="http://www.forum-netzintegration.de/59/?L=0">http://www.forum-netzintegration.de/59/?L=0</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Magnetfelder von Erdkabeln</h2>
<p>Wie schon erwähnt, wird von der Bevölkerung regelmäßig übersehen, dass auch ein Erdkabel ein nennenswertes Magnetfeld erzeugt. Magnetfelder können nämlich nicht bzw. nur sehr schwer abgeschirmt werden. Die Höhe des Magnetfelds hängt von der Entfernung zum Kabel bzw. zur Freileitung ab (1/Radius).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unmittelbar über einem Erdkabel (also im Bereich der Straße, unter der ein Erdkabel verlegt ist), ist das Magnetfeld sogar größer als das einer Freileitung. Das liegt einfach daran, dass der Abstand zu einem Erdkabel geringer ist als der Abstand zu einem Freileitungsseil. Im Vergleich zur Freileitung nimmt das Magnetfeld eines Erdkabels jedoch deutlich schneller ab, je weiter man sich vom Kabel entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wissenschaftler der RWTH Aachen<a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> bestätigen diese Aussagen, weswegen dieser Aspekt als gesichert angesehen werden kann. Herr Dr. Schöpfer hat in diesem Punkt auch keinen Einwand erhoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Magnetfeld der 380 kV-Leitung durch Schmidt und Hausen wird den in Deutschland geltenden Grenzwert der 26. BImSchG (100µT) nicht überschreiten, sondern wahrscheinlich deutlich unterschreiten. Dies ist Trianel bewusst, weswegen man den Aspekt &#8220;Schutzgut Mensch&#8221; in den Antragsunterlagen zum Raumordnungsverfahren sehr lapidar beantwortet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist natürlich nachvollziehbar, dass die betroffenen Anwohner trotzdem besorgt sind. Zumal es in den vielen Studien zur Verträglichkeit von &#8220;niederfrequenten elektromagentischen Strahlen&#8221; auch solche gibt, die eine negative Beeinflussung der Gesundheit von Kindern (Leukämie) zumindest nicht ausschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und außerdem gelten in den Niederlanden, der Schweiz, Israel, Irland und in Italien deutlich niedrigere Grenzwerte (1 µT). Die dort geltenden Werte würden durch das Kabel von Trianel mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich übertroffen. Siehe dazu folgende Quelle:</p>
<p><a href="http://www.forum-netzintegration.de/77/">http://www.forum-netzintegration.de/77/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweifel an dem in Deutschland geltenden Grenzwert für die Magnetfeldstärke drängen sich also auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Verlegung des Erdkabels im Bündel oder &#8220;nebeneinander&#8221;</h2>
<p>Diese Frage ist von besonderer Bedeutung, sowohl für den Flächenverbrauch der Kabeltrasse als auch für die auftretenden Magnetfelder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn: Je &#8220;idealer&#8221; ein sogenanntes Dreierbündel realisiert werden kann, desto besser kompensieren sich die Magnetfelder der drei Einzelleiter. Im nur theoretisch denkbaren Idealfall (alle drei Leiter liegen an derselben Stelle) kompensieren sich die auftretenden Felder zu Null (elektrotechnische Erklärung: in einem symmetrischen Drehstromsystem addieren sich die Ströme in den drei Leitern zu jedem Zeitpunkt zu Null. Das gleiche gilt für die von den Strömen hervorgerufenen Magnetfelder). Je weiter die drei Einzelleiter voneinander entfernt liegen, desto geringer ist der Effekt der Kompensation und desto größer ist das messbare Gesamt-Magnetfeld der Kabeltrasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Bündelverlegung hätte natürlich auch den positiven Effekt, dass die Kabeltrasse verhältnismäßig schmal bleiben würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Verlegung im Dreierbündel wäre also aus diesen beiden Gründen anzustreben. Ob das allerdings möglich ist, hängt davon ab, wie stark das Erdkabel belastet ist, d.h. wie hoch der Strom ist, der durch das Kabel fließt. Denn der Strom erzeugt Wärme im Kabel und diese muss nach außen abgeführt werden. Andernfalls wird das Kabel zu warm und die Isolierung nimmt Schaden.</p>
<p>Ergibt sich bei der genauen Auslegung des Kabels, dass die durch den Stromfluss entstehende Wärme nur dann ausreichend abgeführt werden kann, wenn die Kabel nebeneinander verlegt werden (statt im Dreierbündel), dann steigt der Flächenverbrauch der Trasse und zusätzlich die Emission des Magnetfelds deutlich an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch für die deutschen Netzbetreiber wäre die Dreier-Verlegung oder Bündelverlegung also eine interessante Option. Intensive Internet-Recherchen zeigen aber, dass diese Art der Verlegung bisher nirgendwo untersucht worden ist. In keiner bisher bekannten Veröffentlichung ist jemals von einer Bündelver­legung im 380 kV-Spannungsbereich berichtet worden. Alle Planungen und Pilotprojekte zeigen eine &#8220;Nebeneinander&#8221;-Verlegung der Kabel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist verwunderlich und legt die Vermutung nahe, dass Trianel in den Unterlagen des Raumordnungsverfahrens entweder bewusst falsche Tatsachen darstellt oder aus Unkenntnis so handelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterstellt man, dass Trianel den ganzen Sachverhalt jedoch kennt, trotzdem aber nur die &#8220;harmlose&#8221; Bündelverlegung in seinen Planunterlagen darstellt, muss man mindestens eine unzureichende Informationspolitik, eher aber eine Täuschung der Öffentlichkeit annehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Muffenbauwerke</h2>
<p>Sollte im günstigsten Fall tatsächlich eine Bündelverlegung realisiert werden, dann muss trotzdem festgestellt werden: die erforderlichen Muffenbauwerke sind auf eine Nebeneinander-Verlegung der drei Kabel auszulegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Muffenbauwerke dienen dazu, einen Zugangspunkt zu den Muffenverbindungen zu schaffen (meist unterirdisch) und um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu vereinfachen. Außerdem sind die Muffen entlang der Längsachse der Kabel versetzt und in dem Bereich der Muffen auf einen Abstand von 1,5 m gespreizt angeordnet, um hier Freiraum für eventuell notwendige Arbeiten zu schaffen.<a name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a> Im Resultat bedeutet dies: Unabhängig von einer Bündel-oder Nebeneinander-Verlegung werden alle 700-900 Meter (abhängig vom Kabeltyp, der derzeit noch nicht bekannt ist) Muffenbauwerke entstehen, die eine Dimension von ca. 6m x 8 m (B x L) haben werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><strong>Die Ausführungen machen deutlich, dass keineswegs die erforderlichen Erfahrungen mit 380 kV Erdkabeln in Deutschland vorliegen. Dies kommt auch in den unzureichenden Ausführungen von Trianel zu der Realisierung der Kabeltrasse und den zu erwartenden Magnetfeld-Emissionen zum Ausdruck.</strong><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Trianel will eine Genehmigung für eine 380kV Höchstspannungsleitung von der Bezirksregierung Köln erhalten, ohne die für das Projekt nötigen Voraussetzungen zu haben! Typisch Trianel! </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<div id="sdfootnote1">
<p><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc"></a>1 Frank Gollnick, RWTH Aachen in &#8220;Die Illusion vom schönen gesunden Erdkabel&#8221;, Artikel in der Zeitschrift Welt vom 16.11.12</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="sdfootnote2">
<p><a name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc"></a>2 &#8220;Ausbau elektrischer Netze mit Kabel oder Freileitung unter besonderer Berücksichtigung der Einspeisung Erneuerbarer Energien&#8221;, Eine Studie im Auftrag der Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, S. 48</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Riskiert Trianel ein Umkippen des Rursees?</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/oekologische_probleme_durch_das_psw/trianel-riskiert-ein-umkippen-des-rursees/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 15:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologisch]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bauphase will Trianel den Wasserkörper bis 240 NN absenken. Der Energiekonzern erwähnt im Fachbericht auf seiner Homepage "wesentliches Gefährdungspotential für die Fischfauna" und sagt weiter, dass damit zu rechnen sei, dass Sauerstoffmangel im Wasser entsteht. Was würde das für das Ökosystem Rursee bedeuten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_280" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://www.flickr.com/photos/digital-anger/2498127950/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-280 " src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2012/11/2498127950_89c3dcb284_z.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: herrsebastianjansen (CC BY-NC-SA 2.0)</p></div>
<p>Durch das Ablassen des Kaltwasserbereichs (der sauerstoffreichen Schichten des Sees, der Rückversicherung für die heißen Monate) in den Sommermonaten der Bauphase, entsteht ein erhöhtes Risiko für Sauerstoffmangel. Ein Umkippen des Sees wird so sehr wahrscheinlich, da nur 10 % (240NN) des Wassenvolumens, die mäßig und warme Zone, übrig blieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trianel argumentiert, dass der See bereits im November 1976 diesen Stand hatte. Das stimmt zwar, dennoch ist der Tiefststand diesmal für die Bauphase von April bis Oktober (die heißen Monate) geplant und deshalb nicht zu vergleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens: Über den heißen  Sommer 1976  &#8211; in der Zeit vom 1. April bis 1. September 1976 &#8211; lag der Wasserstand zwischen 268,42 NN und 253,52 NN und damit wesentlich höher. Ein Unterschied von 92,3 Mio m³ bzw. 33,5 Mio m³ zum geplanten Seestand während der Bauphase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der von Trianel zitierte Hinweis, der See wäre schon bei 255.00 NN gewesen und es wären ja &#8220;nur&#8221; 15 m Unterschied, muss auch richtig gestellen werden: Der Seestand von 255 NN &#8211; verglichen mit dem geplanten Stand in der Bauphase von 240,00 NN &#8211; entspricht einer Menge von 56 Mio. m³, also der dreifachen Menge, die dann im Restsee verbleiben würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das bedeutet, dass die Fische über die Sommermonate im warmen, sauerstoffarmen Restsee schwimmen müssten. Da Wasser bekanntlich weniger Sauerstoff bindet je wärmer es ist, würde es einen erheblichen Einschnitt der Sauerstoffkonzentration geben. Viele Fische könnten ersticken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Regen würde im nunmehr freiliegenden Schlamm Nährstoffe freisetzen, die wiederum zu Algenwachstum führen, und somit zu einer ph-Wert Änderung. Schließlich bildet sich aus harmlosem Ammonium tödliches Ammoniak. Spätestens jetzt ist ein massenhaftes Fischsterben sehr wahrscheinlich.</p>
<h2>Das Aus für das Leben im See?</h2>
<p>Trianel riskiert also das Leben und die Biodiversität im Rursee. Seit über 50 Jahren pflegen über 2000 organisierte Hegefischer einen auf die Talsperre abgestimmten Fischbestand:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sprechen hier von mehr als 21 unterschiedlichen Fischarten. Ein fischereibiologisches Gutachten, das  2005 &#8211; 2008 für die sinnvolle Bewirtschaftung des Sees erstellt wurde, liefert folgende Fakten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>ca. 350.000 Fischsetzlinge (jährlich Besatz)</li>
<li>Zuwachs des Fischbiomasse von 3,5-5t jährlich</li>
<li>Entnahme von Hegefischern zwischen 3,5-7,5t jährlich</li>
<li>Entnahme durch den Kormoran 3,5-14t jährlich (Stand 2008)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht hier nicht um eine finanzielle Erstattung oder um eine Wiedergutmachung durch jährlichen, neuen Besatz:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Hier steht ein seit 1939 gewachsener Genpool, der sich optimal an die Bedingungen des Gewässers angepasst hat, auf dem Spiel.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Rursee würde langfristig sterben</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 15:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zu 2 Meter Tide, gigantische Strömungen, aufgewirbelte Sedimente und zerstörte Laichhabitate: Die Pläne des Stromhändlers Trianel stellen einen riesigen, unverantwortlichen Eingriff in das Ökosystem Rursee dar. Auch die flussabwärts gelegenen Ökosysteme würden durcheinander gebracht und gefährdet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_285" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.flickr.com/photos/joerghennicke/478879541/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-285  " src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2012/11/478879541_bcf0c47cc3_z.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Uferbereich am Rursee Foto: Jott! (CC BY-NC-SA 2.0)</p></div>
<p>Zu den langfristigen Auswirkungen des Pumpspeicherwerks zählt die Erhöhung der Fließgeschwindigkeiten im Auslaufbereich auf 50 cm/s im Maximum. Somit würden Schlamm-, Lehm- und Sand-Strukturen im See umgeschichtet. Eine tägliche Bewegung der Sedimente bei jedem Hochpumpen und Ablassen. Diese würde im Rursee zu einer ausgewaschenen, toten Geröllwüste rund um die Woffelsbacher Bucht führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Nahrungsgrundlage für alles Leben in diesem Seebereich würde langfristig zerstört.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Fachbericht von Trianel fehlt auch noch die Betrachtung über die durch natürlichen Abfluss am Kraftwerk Schwammenauel hinzukommende Tiefenströmung von ca. 35m³/s. Diese würde sich &#8211; durch die unterschiedlichen Tagesvergütungen pro erzeugter Megawattstunde am Strommarkt &#8211; im gleichen Zeitrahmen bewegen wie die des geplanten Pumpspeicherwerks.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinzu addieren muss man auch noch die Tiefenströmungen von den beiden Ablässen (Kegelstrahlschiebern), die im Hochwasserfall Strömungen von bis zu 70 m³/s zusätzlich liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Die mögliche, gesamt strömende Menge im See beträgt nun also schlimmstenfalls bis zu 445m³/s!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trianel spricht in ihren Gutachten hingegen &#8220;nur&#8221; von 340 m³/s. Die im Falle eines Vollstaus entstehende, zusätzliche Strömung durch den Überlauf ignoriert die Firma aus Aachen. Zur Erinnerung: <strong>Allein die von Trianel eingeräumten 340 m³/s sind schon mehr Wasser, als die Mosel bei Koblenz in den Rhein abgibt (328 m³/s)!</strong></p>
<h2>Müssen wir denn schon wieder Trianels Hausaufgaben machen?</h2>
<p>Die durch die hohe Strömung ausgewaschen Sedimente und Nährstoffe belasten dann auch die Rur, was sich auch wiederum negativ auf Flora und Fauna des Gewässers fussabwärts, Richtung Düren, auswirken würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Rur, der Maas und dem Rhein bis hin zum Meer sind millionenschwere, wasserbauliche Maßnahmen realisiert worden, um die Durchgängigkeit für Aal, Lachs und andere Fischarten wieder zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Maßnahmen, wie z.B. die Fischtreppe in Obermaubach,  sind durch das Projekt &#8220;Lachs 2000&#8243; zur Wiederansiedlung des ursprünglich in der Rur beheimateten Lachses begründet. Die jahrelangen Besatzmaßnahmen und das ganze Projekt würden einen herben Rückschlag erfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fische, die die Bauphase trotz alledem überleben, müssten &#8211; Tag ein, Tag aus &#8211; mit weiteren Bedrohungen kämpfen, denn auch mit thermischen Belastungen müssen die Fische zurecht kommen: In der Winterruhe haben die Fische durch die ständigen Umschichtungen des Wassers zusätzliche Energie aufzuwenden, um den für sie optimalen Standort zu finden. Das zehrt im Winter, wenn kaum noch Nahrung vorhanden ist, an ihrer Energiereserve.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Laichhabitate und Brutfischzonen befinden sich an den flachen Hängen rund um den gut 30 km umfassenden See. Sie würden durch die 2m Tide mehrmals täglich trocken fallen. Dies bedeute, dass der Fisch- und Froschlaich in Zukunft täglich trocken liegen würde und die Fisch- und Froschbrut zusätzliche Verluste zu verbuchen hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Eigeninitiative der Fischereipächtergemeinschaft, den Ortsvereinen am Rursee und in Zusammenarbeit mit dem WVER wurden viele Stege schon heute mit Laichhilfen ausgestattet. Seit Jahren ist auch eine schwimmende, 1000 m³ große, mit Laichhilfen bestückte Insel in Planung, die in einer Bucht versuchsweise installiert werden soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie will Trianel die vielen Quadratkilometer an Flachwassergebieten &#8211; die Kinderstube von Fischen und Fröschen, die durch das Pumpspeicherwerk wegfallen würden &#8211; wieder auffangen? Wie eine nachhaltige Reproduktion des angestammten Genpools sicher stellen? Antworten auf diese Fragen verschweigt der Energiekonzern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8220;Vater&#8221; Rursee darf nicht sterben!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Rursee ist bereits ein ENERGIE-SPEICHER</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/menschenamrursee/der-rursee-ist-bereits-ein-energie-speicher/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 13:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Rursee]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo soll der Mensch Kraft und Energie tanken, wenn nicht in der Natur? Wir hier in der Eifel haben uns jahrelang dafür stark gemacht die Natur zu schützen. In und mit Ihr zu leben und sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Durch die Einrichtung des Nationalparks Eifel haben wir uns verpflichtet, die Natur unseren Kinder und Kindeskindern zu erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-43" title="rursee_energie_speicher" src="http://rettetdenrursee.de/wp-content/uploads/2012/11/rursee_energie_speicher.jpg" alt="" width="580" height="387" /></p>
<p>Der Nationalpark mit seinen Wälder und Seen ist ein KRAFTWERK.</p>
<p>Für Leib, Geist und Seele des Menschen ist die Natur Lebenselexier.<br />
Der Nationalpark Eifel und der Rursee mit seiner Tier und Pflanzenwelt, ist ein SPEICHERKRAFTWERK.</p>
<p>Unsere ganze KRAFT sollte wir in die Erhaltung unserer Natur PUMPEN und nicht in zerstörerischer Weise zu Dieser beitragen.</p>
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