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	<title>Rettet den Rursee &#187; Energiewende</title>
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	<description>Stoppt Trianel!</description>
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		<title>Fraunhofer-Studie: Rursee-PSW für Energiewende nicht nötig</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 01:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://rettetdenrursee.de/pdf/mitteilung3.pdf" target="_blank">In einer Presse-Aussendung</a> haben wir darauf hingewiesen, dass sowohl das Umweltbundesamt als auch eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts davon ausgehen, dass zu einer CO2-freien Energieversorgung in Deutschland bis 2050 <strong>KEINE</strong> neuen - außer den in Bau befindlichen -  Pumpspeicherwerke erforderlich sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Umweltbundesamt geht bis 2050 von 8,6 GigaWatt Pumpspeicherleistung in Deutschland aus und sieht diesen Stand durch Ertüchtigung der vorhandenen Pumpspeicher und den z.Z. im Bau befindlichen als ausreichend an. Fraunhofer spricht von max. 10GW.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man zu den Zahlen des Umweltbundesamtes, den in den Studien nicht berücksichtigten Pumpspeicher Vianden (1,3GW) an der Luxemburger Grenze hinzurechnet (Vianden wird in Essen von RWE gesteuert und bedient nur den Deutschen Markt), erreicht man auch die Vorgaben der Fraunhofer-Studie (9,9GW).<br />
Das bedeutet im Klartext: <strong>Das Pumpspeicherwerk Rursee ist für die Energiewende nicht notwendig!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Entscheidung auf Errichtung eines Pumpspeicherwerks hat Trianel <strong>VOR</strong> der politischen Entscheidung zur Energiewende gefasst. Damals war die Idee, dass durch die Forderungen des EnergieEinspeiseGesetzes, den grünen Strom zuerst im Netz zu verbrauchen, jede Menge Grundlaststrom aus den schlecht zu regulierenden, alten Kraftwerken an der Strombörse in Leipzig billigst angeboten wird. Damit wollte Trianel pumpen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NACH</strong> der Energiewende, und nach der Forderung, die Atomkraftwerke abzuschalten, hat sich die wirtschaftliche Perspektive grundlegend geändert: Der &#8220;billige&#8221; Atomstrom wird verschwinden.  Neue regelbare Kraftwerke übernehmen die Funktion der alten, nicht regelbaren Kraftwerke. Damit reduziert sich die Geschäftsgrundlage des Pumpspeicherwerks sukzessive. Das wird bereits &#8211; durch die Abschaltung der AKWs &#8211; während der Bauzeit des Pumpspeicherwerks eintreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trianel hat keine Rentabilitätsberechnungen NACH der Energiewende vorgelegt.</strong> Damit ist davon auszugehen, dass eine Auslastung des Pumpspeicherwerks nach der Fertigstellung nicht zu erwarten ist. Der grüne Solar- oder Windstrom ist zu teuer, um damit zu pumpen. Daraus begründet sich der Vorwurf der BI, am Rursee solle eine Industrieruine errichtet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Zukunft der Pumpspeicher sieht auch Fraunhofer und das Umweltbundesamt nicht anders: Beide gehen vom Bestand der vorhandenen Pumpspeicherwerke aus und empfehlen die Ertüchtigung vorhandener Pumpspeicher, sprechen sich aber nicht für Neuinvestitionen aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wieso soll dann trotzdem ein Pumpspeicherwerk gebaut werden?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Rot-Grüne Landesregierung sieht mit dem Stadtwerkeverbund Trianel die Möglichkeit, ein von den großen Vier (RWE, EON, Vattenfall , EnBW) unabhängiges Energienetz aufzubauen. Trianel hat die Sympathie der Politik. (Das sind <strong>unsere</strong> Stadtwerke, die gilt es zu fördern.) Aber auch die &#8220;sympathische&#8221; Trianel unterliegt den Gesetzen des Marktes. Nur: Hier ist es schlimmer, wenn etwas schief geht. Dann bezahlen alle Bürger den Konkurs. Bei den großen Vier fluchen nur die Aktionäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trianel investiert zur Zeit mit seinen Stadtwerkepartnern in alle möglichen Kraftwerksprojekte. Allerdings &#8211; wie es scheint &#8211; ohne energiepolitisches Konzept:<br />
Das neue <a href="http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2012/1202/kraftwerke.jsp" target="_blank">Trianel Gaskraftwerk in Hamm hat wirtschaftliche Probleme</a>, das <a href="http://www.bund-nrw.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/kohlekraftwerk-luenen-auch-neue-genehmigungsantraege-rechtswidrig/" target="_blank">neue Kohlekraftwerk Lünen</a> hat <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/luenen/BUND-Trianel-rechnet-das-Kraftwerk-schoen;art928,1804147" target="_blank">keine Betriebsgenehmigung</a>, der neue <a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/windpark253.html" target="_blank">Windpark vor Borkum kann nicht ans Netz</a>, <a href="http://www.derwesten.de/staedte/luenen/trianel-beteiligung-fuehrt-in-flensburg-zu-pleite-id7445424.html" target="_blank">Teilhaber der Trianel gehen durch ihre Investitionen in Trianelprojekte inzwischen pleite</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bürgerinitiative findet, wir als Bürger, dürfen  von Trianel eigentlich mehr Verantwortungsgefühl bei Investitionsentscheidungen verlangen.<br />
<strong><br />
Zusammenfassend geht die BI davon aus, dass der wirtschaftliche Schaden durch die Errichtung des PSWs für die Region größer sein wird als der angestrebte, energiepolitische Nutzen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h2>Die Studien im Detail:</h2>
<p>Wir beziehen uns bei unserer Argumentation auf zwei verschiedene Studien:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie-100-erneuerbare-energien-in-deutschland.pdf/view" target="_blank">100 % Erneuerbare Energien für Strom und Wärme</a>&#8221; des <strong>Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE</strong>, sowie &#8220;<a href="http://www.uba.de/uba-info-medien/3997.html" target="_blank">Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen</a>&#8221; des <strong>Umweltbundesamtes</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Folgenden haben wir die zutreffenden Abschnitte noch einmal wiedergegeben, sowie die wichtigen Stellen hervorgehoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fraunhofer-Studie: Seite 9</strong></p>
<blockquote><p>Für jede Komponente, deren optimale Größe innerhalb einer Optimierung bestimmt werden soll, wird ein ausreichend großes Intervall angegeben, innerhalb dessen der erwartete Zielwert liegt. Für die Photovoltaik nehmen wir z. B. an, dass die installierte Gesamtkapazität in einem optimierten Energiesystem einen Wert zwischen 0 GW und sicher nicht mehr als 400 GW annimmt. <strong style="color: #008bca;">Für einige Komponenten haben wir die obere Grenze auf die heute bekannten Potenzialgrenzen (vgl. Kapitel 3) beschränkt oder die Größe fix vorgegeben, da die Kapazität mancher Technologien schon heute annähernd erreicht ist.</strong> So haben wir für die Kapazität der Laufwasserkraftwerke einen fixen Wert von 5 GW maximaler Leistung bei einer Jahreserzeugung von 21 TWh angenommen. <strong style="color: #008bca;">Die Leistung und die speicherbare Energiemenge der implementierten Pumpspeicherkraftwerke wurden mit 10 GW bzw. 60 GWh als konstant angenommen </strong>und für die Verwendung von Biomasse im Strom- und Wärmesektor wurde ein fixer Wert von 50 TWh (gasförmige Bio-Brennstoffe) festgelegt.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fraunhofer-Studie: Seite 15</strong></p>
<blockquote><p><strong style="color: #008bca;">Im Gegensatz zu den zuvor erläuterten Technologien spielt der Anteil der Energiebereitstellung durch Wasserkraftanlagen in Deutschland eine eher untergeordnete Rolle. Dies ist auch der Grund dafür, dass sowohl Laufwasser- als auch Pumpspeicherkraftwerke in unserem Modell nicht als Teil der Optimierung, sondern mit fester Größe implementiert wurden.</strong><br />
So haben wir für die Kapazität der Laufwasserkraftwerke einen fixen Wert von 5 GW maximaler Leistung bei einer Jahreserzeugung von 21 TWh elektrischer Energie angenommen. Diese Werte liegen leicht über denen der heute installierten Anlagen. Nach [24] betrug die installierte Leistung von Laufwasserkraftwerken in 2007 ca. 4.3 GW. Die von uns geschätzte Steigerung auf 5 GW kann in Zukunft vornehmlich durch Re-Powering bestehender Anlagen erfolgen.<br />
Der heutige Wert der installierten Leistung von Pumpspeicherkraftwerken liegt nach [25] bei ca. 6.6 GW bei einer Speicherkapazität von ca. 40 GWh. Da sich derzeitig noch einige Anlagen in der Projektierung befinden und auch die geografischen Gegebenheiten noch nicht vollständig ausgeschöpft sind, wird das Potenzial für einen weiteren Ausbau der Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland von uns auf maximal 10 GW bei einem energetischen Speichervermögen von 60 GWh abgeschätzt. Diese Werte wurden in der Modellierung fix verwendet.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UBA-Studie: 4.1.1 Pumpspeicherwerke</strong></p>
<blockquote><p>Pumpspeicherwerke speichern Energie in Form von potentieller Energie. In Zeiten geringer Stromnachfrage wird Wasser von einem niedrigen Niveau (Unterbecken) auf ein höheres (Oberbecken) gepumpt und in Spitzenlastzeiten wieder aus dem Oberbecken ins Unterbecken abgelassen, um Strom zu produzieren. Pumpspeicherwerke werden seit Jahrzehnten weltweit eingesetzt, ihr großtechnischer Einsatz ist also langjährig erprobt. In Deutschland beträgt ihre Nettonennleistung derzeit 6,6 Gigawatt 72. Ihre Gesamtspeicherkapazität beträgt ca. 40 Gigawattstunden (GWh)73. 2007 speisten die Pumpspeicher je nach Literaturquelle zwischen 6 und 7,4 Terawattstunden pro Jahr (TWh/a)74 Strom ins Netz75 ein. Moderne Pumpspeicherwerke erreichen einen Speicherwirkungsgrad von über 80 %, in Deutschland beträgt ihr Wirkungsgrad derzeit durchschnittlich ca. 74 %76. Pumpspeicherwerke können auch positive und negative Regelleistung sowie Blindleistung bereitstellen (siehe auch Kapitel 7.4 Versorgungssicherheit).<br />
<strong style="color: #008bca;">Pumpspeicherwerke sind aber aus Sicht der Gewässerökologie nur dann akzeptabel, wenn bei ihrem Betrieb zweierlei gewährleistet ist: Zum einen müssen Fische vor dem Eindringen in die Anlage bei der Wasserentnahme aus einem natürlichen Gewässer geschützt werden. Zum anderen muss baulich oder durch die Betriebsweise sichergestellt werden, dass überproportional starke Schwankungen des Wasserspiegels in einem angeschlossenen natürlichen Gewässer beim Ablassen des Wassers aus dem Oberbecken bzw. bei der Wasserentnahme vermieden werden.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UBA-Studie: 4.1.1.1 Technische Potentiale in Deutschland</strong></p>
<blockquote><p><strong style="color: #008bca;">Bis 2020 sind drei neue Pumpspeicherwerke mit einer installierten gesamten Gesamtnennleistung von 1645 Megawatt (MW)77 in Planung. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass die Leistungsfähigkeit bestehender Anlagen durch Modernisierungsmaßnahmen um 330 MW erhöht werden kann, sodass bis 2050 eine installierte Nennleistung von ca. 8,6 GW möglich ist.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<table width="580" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="background-color: #ccc;">
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Zuwachs</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">Turbinenleistung</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">Pumpleistung</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Quelle</td>
</tr>
<tr style="border-bottom: 1px solid #ccc;">
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Neubau Psw Atdorf</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">1.400 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">1.400 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">DENA 2010</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Neubau Psw Einöden</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">200 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">200 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">DENA 2010</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Neubau Psw Blautal</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">45,5 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">45,5 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">DENA 2010</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">5 % Zuwachs durch Repowering bestehender Anlagen</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">330 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">-</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Eigene Berechnung</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;">Gesamt</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">1.975,5 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc; text-align: right;">1.644,7 MW</td>
<td style="padding: 5px; border-bottom: 1px solid #ccc;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Weiterhin wurden in den neuen Bundesländern 20 Standorte für die Eignung zur Errichtung von Pumpspeicherwerken mit einem technischen Potential von 14 GW und durchschnittlich 5,5 Volllaststunden Speicherkapazität ermittelt79. Insgesamt ist das ökologische Zubaupotential für neue Pumpspeicherwerke jedoch begrenzt. Die Gründe sind fehlende geeignete Standorte, gesetzliche Vorschriften zum Naturschutz und mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung für den Bau neuer Großprojekte80.<br />
Neuartige Speicherkonzepte sehen beispielsweise die Stromspeicherung in Bergwerken vor, die eine Tiefe bis zu 1600 Meter haben. Da über die Machbarkeit und die ökologischen Folgen der Nutzung von Bergwerksspeichern zu wenig bekannt ist, berücksichtigen wir diese Potentiale hier nicht.<br />
<strong style="color: #008bca;">Im Sinne einer eher konservativen technisch-ökologischen Potentialschätzung gehen wir bis 2050 für Deutschland von einer installierten Turbinenleistung von 8,6 GW aus. Dieser Wert ergibt sich aus der derzeit installierten Leistung von 6,6 GW, dem bis 2020 geplanten Pumpspeicherneubau von 1,64 GW und einer Kapazitätserhöhung durch Repowering von 0,33 GW.</strong></p></blockquote>
<hr />
<h2>Fazit:</h2>
<p>Das Bundesumweltamt erreicht in seiner Studie die CO2-freie Vollversorgung der Bundesrepublik mit einem Pumpspeichervolumen von nur 8,6 GW! <strong>Damit geht es – wie die Fraunhofer-Studie &#8211; davon aus, dass ein Neubau von PSWs über die zur Zeit im Bau befindlichen (Atdorf, Einöden, Blautal) hinaus nicht notwendig ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rechnet man das vornehmlich für das deutsche Netz arbeitende Pumpspeicherwerk Vianden (an der Luxemburger Grenze) mit einer Leistung von 1100MW (Ausbau z.Z. auf 1300MW) hinzu, erreicht man die Werte, mit denen Fraunhofer rechnet (10GW).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein PSW Rursee wird damit zu einem Prestigeprojekt von Trianel. Ohne energiewirtschaftliche Begründung.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Falls Sie das Pumpspeicherwerk am Rursee noch befürworten…</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/energiewende/falls-sie-das-pumpspeicherwerk-am-rursee-noch-befurworten/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 23:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=456</guid>
		<description><![CDATA[Gestern Abend (am 27.11.2012) gab es auf Facebook eine Debatte, bei der sich einige Befürworter des Pumpspeicherwerks zu Wort gemeldet haben und sich mit Gegnern einen Schlagabtausch lieferten. 
Die Diskussion verlief – von beiden Seiten – nicht immer sachlich.
Wir möchten unseren Standpunkt daher hier noch einmal kurz zusammenfassen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Die BI Rettet den Rursee ist davon überzeugt, dass <strong>es bessere Möglichkeiten gibt, Strom zu speichern</strong>. Dass die Energiewende so nicht erfolgreich umgesetzt werden kann.</li>
<li>Das <strong>PSW ist eine veraltete Technik</strong>, die keinen Strom erzeugt. Ganz im Gegenteil: Pumpspeicherwerke verbrauchen sehr viel Strom.</li>
<li>Das Gutachten vom LANDESBÜRO DER NATURSCHUTZVERBÄNDE NRW fordert heute schon &#8220;<a href="http://www.lb-naturschutz-nrw.de/fileadmin/redaktion/fachgebiete/Landesplanung/STN_regionalplanaenderung_koeln_ta_aachen_wasserspeicherkraftwerk_rurtalsperre.pdf" target="_blank">Vorsorge für einen Rückbau der Anlage zu treiben</a>&#8220;.<br />
Wir fragen uns, wieso rund eine Milliarde Euro eingesetzt werden soll, um ein technisch veraltetes Projekt umzusetzen, wenn man<strong> heute schon den Rückbau plant</strong>?!?<br />
Eine Milliarde (1000 Millionen!) ist eine ganze Menge Geld, das in eine strukturell durchdachte Energiewende besser, langfristiger und vor allem nachhaltiger investiert wäre.<br />
Unnötige Kosten, die später<strong> jeder Einzelne mit seiner Stromrechnung zurückzahlen</strong> müsste. (Die enormen Kosten für den bereits vor Baubeginn (!) zu planenden Rückbau kämen natürlich später noch einmal dazu)</li>
<li>Wir sprechen dem Stromhändler Trianel die Kompetenz ab, ein solches Großprojekt durchdacht realisieren zu können: Gegen Trianels Steinkohlekraftwerk in Lünen (soviel zum Thema erneuerbare Energien) hat die Umweltschutzorganisation BUND wegen unzureichender Umweltgutachten von <a href="http://www.bund-nrw.de/themen_und_projekte/energie_klima/kohlekraftwerke/kraftwerksplanungen_nrw/luenen_trianel/" target="_blank">Trianel erfolgreich geklagt</a>. <strong>Trianel hat KEINE Betriebserlaubnis für dieses Kraftwerk!</strong><br />
Auch die Tatsache, dass sich der Aachener Energiekonzern wegen des Anschlusses seines Windparks in Borkum juristische Reibereien mit dem Netzbetreiber Tennet liefert, lässt tief blicken. Sowas klärt man doch vorher?!?</li>
<li>Die großen<strong> Stromkonzerne ziehen sich aus der Pumpspeichertechnik zurück</strong>. Sie müssen gewinnorientiert arbeiten und Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten.<br />
Sie haben verstanden, dass PSWs langfristig nicht effektiv zu betreiben sind! Was kann das Stadtwerkskonsortium Trianel wissen, das die &#8220;großen Vier&#8221; (EnBW, Eon, Vattenfall, RWE) nicht wissen?<br />
Oder herrscht bei Trianel nur die Gewissheit vor, dass im Zweifelsfall die Kommunen &#8211; und damit die Steuerzahler &#8211; haften?</li>
<li>Mitten durch Gemeinden müssten unterirdische Hochspannungsleitungen verlegt werden, die in dieser Form noch nicht erprobt sind. Die dadurch entstehende <strong>Gesundheitsgefahr für die Anwohner ist unabsehbar</strong> und somit unverantwortlich!</li>
<li>Es gibt viele Befürchtungen, dass <strong>das PSW das Ökosystem Rursee zerstören würde</strong>.<br />
Nochmals zur Erinnerung: Das geplante PSW würde mehr Wasser pro Sekunde in den Rursee ablassen, als die Mosel in gleicher Zeit in den Rhein abgibt!<br />
Damit würde das Pumpspeicherwerk das Ökosystem Rursee permanent umwälzen, und so Leben im See unmöglich machen.</li>
<li>Bei solchen Wassermassen und den dadurch entstehenden Strömungen ist auch an <strong>eine Nutzung des Sees für den Wassersport (Segler, Schwimmer, Taucher, etc.) nicht mehr zu denken</strong>.</li>
<li>Die Rursee-Region ist seit Jahrzehnten Rückzugsort und Naherholungsgebiet für Mensch und Tier. Durch dieses gigantische Projekt im Nationalpark (!) würde all das ernsthaft und irreparabel in Gefahr gebracht.<br />
200.000 LKWs (115 pro Tag!), die sich über Jahre durch die kleinen Eifel-Dörfer wälzen, sind für die Lebensqualität von Bewohnern und Besuchern alles andere als förderlich. <strong>Das Ende des über Jahre aufgebauten, naturnahen Tourismus in der Region.</strong></li>
<li>Für das geplante Oberbecken würden große Landstriche (Weiden, Wälder und Naturschutzgebiete) umgegraben und asphaltiert. Die unversiegelten Flächen, die es noch gibt, müssen geschützt und erhalten werden!<br />
Zusätzlich würden sogar Windräder abgerissen die auf dem Gebiet des geplanten Oberbeckens stehen!<br />
<strong>Die Energiewende stellen wir uns anders vor!</strong></li>
</ul>
<hr />
<p>Das alles, um Atomstrom und Strom aus Kohlekraftwerken zu speichern, wenn die Sonne scheint, und der Wind weht, und das Erneuerbare Energien Gesetz dafür sorgt, dass der Strom aus den Grundlastkraftwerken an der Strombörse in Leipzig quasi verschenkt wird?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Alles für die zweifelhaften Profitabsichten des Stromhändlers Trianel?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist eine kurze Zusammenfassung der Gründe, wieso wir uns als BI Rettet den Rursee gemeinsam so entschieden gegen dieses Projekt wehren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz all dieser schwerwiegenden Probleme, Bedenken und Gefahren gibt es scheinbar Befürworter dieses Projektes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nobody is perfect, wie es so schön heißt: Vielleicht haben wir etwas übersehen? Vielleicht sind die Probleme, die wir sehen, nicht so schwerwiegend?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir möchten die Befürworter daher bitten, hier einmal (<strong>sachlich</strong>) zu erklären, wieso sie trotz alledem dafür sind:</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viele Pumpspeicherwerke braucht Deutschland?</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/energiewende/wie-viele-pumpspeicherwerke-braucht-deutschland/</link>
		<comments>http://rettetdenrursee.de/energiewende/wie-viele-pumpspeicherwerke-braucht-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 01:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland benötigt im Jahr durchschnittlich 610 Milliarden Kilowattstunden Strom ( = 610 Terawatt-Stunden). Das ist ein Verbrauch von täglich etwa 1,680 Milliarden Kilowattstunden ( = 1,680 Millionen Megawattstunden). Nach der Energiewende wollen wir in Deutschland ohne Atomstrom auskommen. Wir wollen grüne Energie aus Wind und Sonne nutzen. Diese soll für wind- oder sonnenlose Tage gespeichert werden, um dann unsere Stromversorgung zu gewährleisten. <strong>Pumpspeicherwerke sind hier zu kurz gedacht!</strong> Versuchen wir also einen Blick in die Zukunft:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pumpspeicherwerk am Rursee soll mit einer Leistung von 640 Megawatt für sechs Stunden Strom liefern können (640 x 6h). Das sind 3.840 MWh oder 3.840.000 kWh.<br />
Dann braucht das Pumpwerk acht Stunden, um das Wasser wieder hoch in den Obersee zu pumpen. Dabei verbraucht es ein Viertel mehr an Energie: 4.800 MWh oder 4.800.000 kWh an Pumpstrom.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn aber nun kein Wind weht…? (Logisch, dann kann auch kein Wasser hoch gepumpt werden)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um ganz Deutschland einen Tag mit Pumpspeicherstrom zu versorgen (wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint) sind also ungefähr 483 Pumpspeicherkraftwerke in der Größe des geplanten Rurseewerks erforderlich. (1.680.000 MWh : 3.480 MWh = 483)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder kann sich einfach ausrechnen, was wir an Speicherenergie benötigen, wenn eine Woche ruhiges Herbstwetter mit Hochnebel und Windstille herrscht: 483 x 7 =  3.381.<br />
3.381 Pumpspeicherwerke würden uns dann den nötigen Strom über eine Woche garantieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch einmal für alle, die es nicht glauben wollen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.381 Pumpspeicherwerke in der Größe des am Rursee geplanten, um eine Woche lang in Deutschland die benötigte Energie (bei der berechneten Durchschnittsleistung von 70 Gigawatt) bereitzustellen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer soll diese Anzahl bauen und wohin damit? Soll ganz Deutschland zur Seenplatte werden? Wo nehmen wir die Berge her, die wir benötigen, um das Wasser zu speichern?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommen wir noch kurz zu den Baukosten: Das am Rursee geplante Speicherwerk soll ca. eine Milliare kosten (= 1.000.000.000 €).<br />
3.381 x 1.000.000.000 € = 3.381.000.000.000 Das sind 3,381 Billionen Euro! Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland lag im Jahr 2011 bei ca. 3,577 Billionen Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das bedeutet: Wir müssten fast die komplette Wirtschaftsleistung eines Jahres in ganz Deutschland in 3.381 Pumpspeicherwerke investrieren, nur um die Stromversorgung bei Nebel und Windstille für eine Woche aufrechterhalten zu können. Das ist nicht möglich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir meinen: Um die Energiewende erfolgreich und zukunftsfähig zu bewerkstelligen, brauchen wir dezentrale, günstige Lösungen. Wir brauchen nicht zentralistische Speicher, sondern eine leistungsfähige, skalierbare und vor allem ökologisch vertretbare Kraftwerksreserve. Wir brauchen innovative Ideen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hintergrund-Dokumentation: Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy (Trailer)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 14:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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