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	<title>Kommentare zu: Fragestunde zum geplanten PSW Rursee im NRW Landtag</title>
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	<description>Stoppt Trianel!</description>
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		<title>Von: K-P Herbst</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-800</link>
		<dc:creator>K-P Herbst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 08:14:58 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Scheelen,
herzlichen Dank für diesen hervorragenden Beitrag.
Zu Ihrem letzten Satz: SMALL IS SMART statt BIG IS BEAUTIFUL!
SMALL IS SMART  und nicht ganz so Großkotzig, aber dafür wesentlich umweltfreundlicher, wäre die Benutzung der Urfttalsperre als Pumpspeicherkraftwerk dessen Oberbecken man gegebenenfalls noch vergrößern, und deren Turbinen man ebenfalls noch verbessern könnte. Eine garantiert Fischfreie Befüllung aus dem Rursee, dürfte eine, zwar kleinere, aber für ALLE akzeptabele Lösung bieten.
So wird SMALL-----BEAUTIFUL und UNSERE Natur bleibt erhalten!
K.-P. Herbst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Scheelen,<br />
herzlichen Dank für diesen hervorragenden Beitrag.<br />
Zu Ihrem letzten Satz: SMALL IS SMART statt BIG IS BEAUTIFUL!<br />
SMALL IS SMART  und nicht ganz so Großkotzig, aber dafür wesentlich umweltfreundlicher, wäre die Benutzung der Urfttalsperre als Pumpspeicherkraftwerk dessen Oberbecken man gegebenenfalls noch vergrößern, und deren Turbinen man ebenfalls noch verbessern könnte. Eine garantiert Fischfreie Befüllung aus dem Rursee, dürfte eine, zwar kleinere, aber für ALLE akzeptabele Lösung bieten.<br />
So wird SMALL&#8212;&#8211;BEAUTIFUL und UNSERE Natur bleibt erhalten!<br />
K.-P. Herbst</p>
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		<title>Von: K-P Herbst</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-742</link>
		<dc:creator>K-P Herbst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Dorok ,
mich würde echt mal interessieren, vorher ihre großkarierte Befürwortung für einen, heute mittlerweile überholten Energiespeicher kommt, denn für mich als Versorgungstechniker, gibt es nur eine vernünftige Energiespeicherung; die Elektrolyse von Wasser.
Als Handwerksmeister bin ich gewohnt jeder Angelegenheit von einem angenommenen &quot;Supergau&quot; aus zu betrachten. Man braucht sich nur mal die Szenerie vorstellen: mehrere Wochen mit -20 ° C, was in der Eifel nichts besonderes ist. Die Stärke der Eisschicht auf Ober-und Rursee und deren Auswirkungen, können sie sich vielleicht selber vorstellen.
Mein &quot;kleinkariertes&quot; Eigeninteresse entsteht dadurch, dass ich mir Gedanken mache, über die eiszeitlichen Beeinträchtigungen unseres Stegplatzbetreibers (Ex Büchel/Becker unterhalb des großen Seehofes) ich hoffe, Sie können sich vorstellen, dass unser Stegplatzbetreiber bei dem angenommenen Super-GAU, sogar auf unserem Steg, natürlich mit Heizung, übernachten müsste, um alle paar Stunden die Länge der Ankerleinen unseres Steges zu verändern. Meine ganz persönliche Frage an Sie: Wer bezahlt diese Aufwendungen?
Reicht die Kalkulation der Firma Trianel soweit, dass unsere Stegplätze sich nicht ins Uferlose verteuern?
Als Seemann denke ich auch an unsere Kollegen von der Rursee- Schifffahrt, die bei Packeis mit Tide, mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten und ihre Aufwendungen natürlich auch notgedrungen an ihre Passagiere weitergeben müssten. Ich hoffe das dieser Denkansatz bis in die obersten Etagen der Politik dringen möge.
Mit herzlichen Grüßen
Karl-Peter Herbst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Dorok ,<br />
mich würde echt mal interessieren, vorher ihre großkarierte Befürwortung für einen, heute mittlerweile überholten Energiespeicher kommt, denn für mich als Versorgungstechniker, gibt es nur eine vernünftige Energiespeicherung; die Elektrolyse von Wasser.<br />
Als Handwerksmeister bin ich gewohnt jeder Angelegenheit von einem angenommenen &#8220;Supergau&#8221; aus zu betrachten. Man braucht sich nur mal die Szenerie vorstellen: mehrere Wochen mit -20 ° C, was in der Eifel nichts besonderes ist. Die Stärke der Eisschicht auf Ober-und Rursee und deren Auswirkungen, können sie sich vielleicht selber vorstellen.<br />
Mein &#8220;kleinkariertes&#8221; Eigeninteresse entsteht dadurch, dass ich mir Gedanken mache, über die eiszeitlichen Beeinträchtigungen unseres Stegplatzbetreibers (Ex Büchel/Becker unterhalb des großen Seehofes) ich hoffe, Sie können sich vorstellen, dass unser Stegplatzbetreiber bei dem angenommenen Super-GAU, sogar auf unserem Steg, natürlich mit Heizung, übernachten müsste, um alle paar Stunden die Länge der Ankerleinen unseres Steges zu verändern. Meine ganz persönliche Frage an Sie: Wer bezahlt diese Aufwendungen?<br />
Reicht die Kalkulation der Firma Trianel soweit, dass unsere Stegplätze sich nicht ins Uferlose verteuern?<br />
Als Seemann denke ich auch an unsere Kollegen von der Rursee- Schifffahrt, die bei Packeis mit Tide, mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten und ihre Aufwendungen natürlich auch notgedrungen an ihre Passagiere weitergeben müssten. Ich hoffe das dieser Denkansatz bis in die obersten Etagen der Politik dringen möge.<br />
Mit herzlichen Grüßen<br />
Karl-Peter Herbst</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martina Scheelen</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-618</link>
		<dc:creator>Martina Scheelen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 18:07:25 +0000</pubDate>
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		<description>Kommentar zur Info-Wanderung am Sonntag, 07.04., 
von Grünen und Trianel zum geplanten PSW am Rursee

Die Wanderung vor knapp 3 Wochen verlief zum Teil sehr emotional und unsachlich. Auf beiden Seiten. Bei den Gegnern des Projekts (zu denen ich auch gehöre) erklärt sich dieses Verhalten aus dem Gefühl der Ohnmacht, denn wenn im Juli der Regionalrat beschließen sollte, die knapp 90 ha Wälder und Wiesen am Buhlert in Industrieflächen umzuwidmen, ist sinnbildlich der erste Spatenstich getan. Dies gilt es zu verhindern! Bei den Befürwortern des Pumpspeicherkraftwerks hat mich neben der Unsachlichkeit. auch deren Naivität bestürzt. Da fielen Aussagen wie: „Das bringt die Eifel nach vorn.“ „Das PSW sichert unsere Zukunft.“

Ob wir in Deutschland tatsächlich weitere PSW brauchen, um ein Überangebot an Strom aufzunehmen und diesen bei höherem Bedarf wieder abzugeben oder um eine gleichmäßigere Auslastung von Netz und Kraftwerken zu ermöglichen, ist zweifelhaft. Fakt ist, die Politiker, in diesem Fall die Grünen, wollen uns weismachen, dass das PSW am Rursee einen unerlässlichen Baustein zur Energiewende darstellt. Dem Bürger wird suggeriert: Ist er gegen das Projekt, dann ist er auch gegen die Energiewende. Und ihm wird Angst eingeflößt, denn nur das PSW könne die fluktuierende Stromeinspeisung aus den erneuerbaren Energien regulieren und somit eine kontinuierliche, flächendeckende Stromversorgung gewährleisten. Politiker, Lobbyisten und andere Einflüsterer versuchen immer mit dem Mittel der Angsterzeugung Menschen zu manipulieren.

Wieso steigert Deutschland trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken seinen Stromexport ins Ausland, wo uns doch Politiker und Atomlobby zuvor vor Versorgungsengpässen, gar einem Blackout, warnten?

Wieso wird uns von Seiten der Energiewirtschaft und der Politik glauben gemacht, dass der Energiebedarf in Deutschland weiterhin stetig steigen wird, obwohl bis 2050 die Bevölkerung hierzulande um 10 Mio. Einwohner geschrumpft sein wird?

Die 17 deutschen Atomkraftwerke sind in der Hand von nur vier Konzernen: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Vattenfall verlangt wegen des vorzeitigen Atomausstiegs von der Bundesregierung eine Entschädigung in Höhe von 3,5 Milliarden. RWE und E.ON fordern 15 Milliarden. Für die Konzerne und deren Aktionäre steht enorm viel Geld auf dem Spiel. Erst Recht für den deutschen Staat (wer ist das noch gleich?), der die Kernkraft von 1955 bis 2010 mit insgesamt 203,7 Milliarden Euro subventioniert hat und nun fürs Moratorium blechen darf. Gut gemacht! Jetzt hat die Stunde der kleineren Energieversorger geschlagen, denn die Energiewende ist ihre Chance. Trianel, als 1999 gegründetes Stadtwerke-Konsortium, ist sowohl Energiehändler als auch –erzeuger und erzielt damit von Jahr zu Jahr höhere Erträge. Die Stadtwerke, ehemals kommunale Versorgungs-unternehmen für Gas, Strom und Wasser sind inzwischen hochgerüstete, profitorientierte Kapitalgesellschaften. Die wollen auch ihr Stück vom Kuchen. Klar, dass deren Interessenvertreter jetzt den Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern suchen, um das Beste für sich herauszuholen.

O-Ton Dr. Christoph Schöpfer von Trianel am 07.04. bei der Info-Wanderung: „Es gibt keine unabhängigen Gutachten. (…) Alles ist Lobbyismus. (…) Wirtschaftlichkeit steht immer im Vordergrund.“

Sollte das PSW am Rursee gebaut werden - geschätzte Kosten 700 Millionen Euro, geplante Bauzeit 6 Jahre – wäre es das viertgrößte in Deutschland. Das Oberbecken mit einem Fassungsvermögen von 7,6 Millionen m3 ließe sich mit überschüssiger Energie günstig füllen. Günstig deshalb, weil der Strom z. B. aus den benachbarten Braunkohlekraftwerken Weisweiler und Grevenbroich, die sich nachts nicht runterregeln lassen, fast zum Nulltarif zu haben ist und weil es für Großabnehmer obendrein Mengenrabatt gibt. Ist die Nachfrage irgendwann wieder hoch, spült das hinabstürzende Wasser mit 340 m3/sec dann als Ökostrom getarnt, Trianel einen satten Gewinn in die Tasche. Quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Firmen wie Trianel nennen das Stromveredelung. 

Neben seiner Funktion als Regulator des Stromnetzes, dient ein solches PSW außerdem der Strompreismanipulation, denn „… bei ausreichender Volatilität des Strompreises lohnen sich PSW auch für Spekulationsgeschäfte an der Strombörse. (….) Dem Strom aus der Steckdose lässt sich nicht ansehen, wie er erzeugt wurde. Ein größeres „Umweltbewusstsein“ der Kunden kann jedoch zu Werbemaßnahmen hervorragend genutzt werden. Viele Verbraucher zeigen erhöhte Bereitschaft mehr für „grünen“ Strom statt für Atom- oder fossile Energie zu zahlen. Natürlich haben PSW an sich nichts mit regenerativen Energien zu tun, außer wenn die Pumpen mit Hilfe dieser betrieben werden.“ (Quelle:http://www.wiwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/fine/mikro/bilder_und_pdf-dateien/SS10/VLEnergie/Praesentationen/PumpspeicherwerkEL.pdf)

Schaut man genauer hin, wird klar, dass all das nichts mit Nachhaltigkeit, mit Umwelt- oder Energiebewusstsein zu tun hat. Der Stromverbraucher hat davon nichts und die Eifel auch nicht. Steuern zahlt Trianel, wenn überhaupt, woanders.

Und wer weiß, vielleicht kommt ja in puncto Finanzierung alles ganz anders und ein unvollendetes Pumpspeicherkraftwerk steht dann als Bauruine und Fanal für Misswirtschaft in der Landschaft. Siehe Nürburgring! 

Misstrauen ist hier in jedem Fall angebracht!
Denn zu den veranschlagten Baukosten von rund 700 Millionen kommen noch die vielen Millionen an Subventionen, die bisher in Renaturierungsmaßnahmen und zahlreiche andere Projekte in der Region geflossen sind und damit an die Wand gefahren werden. Hinzu kommen auch die vielen Millionen, die nach Vollendung des Baus wieder ausgegeben werden müssen, für Reparaturmaßnahmen am beschädigten System Natur.

Deshalb bitte ich alle Unentschlossenen und Befürworter dieses Projekts wirklich noch einmal in sich zu gehen. Wäre es nicht fairer und sinnvoller ein kleineres PSW an anderer Stelle zu errichten? Auf einer Fläche, die bereits als Industriefläche deklariert ist? Und wäre es dann nicht auch sinnvoll über eine Kommunalisierung von Energieerzeugung und –versorgung mit Bürgerbeteiligung nachzudenken? Fakt ist, dass sich die Strompreisgestaltung für uns Endverbraucher kaum logisch nachvollziehen lässt. Zu viele Parameter spielen eine Rolle. Obwohl sich die Preise für die Erzeugung, den Transport und Vertrieb von Strom seit 1999 kaum geändert haben, zahlt der Verbraucher seit nunmehr 10 Jahren Jahr für Jahr etwa 6% mehr für den Strom. Wegen der gestiegenen EEG-, KWK-, §19-Umlagen, steigender Stromsteuer und nicht zuletzt größerer Gewinnmargen. Obwohl de facto 2012 die Stromnachfrage um 1,4% gesunken und die Stromerzeugung um 1,3% gestiegen, wird der Strom aus der Steckdose immer teurer. Auch der niedrige Börsenstrompreis hat keinen günstigen Einfluss auf die Verbraucher-endpreise. Im Gegenteil. Wäre es gerade dann nicht ein Gebot der Fairness die Bürger als Teilhaber eines kommunalen Betriebs an den Verdienstmöglichkeiten zu beteiligen?

Ich würde mir wünschen, dass insbesondere die Herren Krischer und Stockschlaeder sowie Frau Herlitzius noch einmal gründlich über das ganze Thema nachdenken.

SMALL IS SMART statt BIG IS BEAUTIFUL!

Besten Gruß aus der schönen Rureifel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar zur Info-Wanderung am Sonntag, 07.04.,<br />
von Grünen und Trianel zum geplanten PSW am Rursee</p>
<p>Die Wanderung vor knapp 3 Wochen verlief zum Teil sehr emotional und unsachlich. Auf beiden Seiten. Bei den Gegnern des Projekts (zu denen ich auch gehöre) erklärt sich dieses Verhalten aus dem Gefühl der Ohnmacht, denn wenn im Juli der Regionalrat beschließen sollte, die knapp 90 ha Wälder und Wiesen am Buhlert in Industrieflächen umzuwidmen, ist sinnbildlich der erste Spatenstich getan. Dies gilt es zu verhindern! Bei den Befürwortern des Pumpspeicherkraftwerks hat mich neben der Unsachlichkeit. auch deren Naivität bestürzt. Da fielen Aussagen wie: „Das bringt die Eifel nach vorn.“ „Das PSW sichert unsere Zukunft.“</p>
<p>Ob wir in Deutschland tatsächlich weitere PSW brauchen, um ein Überangebot an Strom aufzunehmen und diesen bei höherem Bedarf wieder abzugeben oder um eine gleichmäßigere Auslastung von Netz und Kraftwerken zu ermöglichen, ist zweifelhaft. Fakt ist, die Politiker, in diesem Fall die Grünen, wollen uns weismachen, dass das PSW am Rursee einen unerlässlichen Baustein zur Energiewende darstellt. Dem Bürger wird suggeriert: Ist er gegen das Projekt, dann ist er auch gegen die Energiewende. Und ihm wird Angst eingeflößt, denn nur das PSW könne die fluktuierende Stromeinspeisung aus den erneuerbaren Energien regulieren und somit eine kontinuierliche, flächendeckende Stromversorgung gewährleisten. Politiker, Lobbyisten und andere Einflüsterer versuchen immer mit dem Mittel der Angsterzeugung Menschen zu manipulieren.</p>
<p>Wieso steigert Deutschland trotz der Abschaltung von acht Atomkraftwerken seinen Stromexport ins Ausland, wo uns doch Politiker und Atomlobby zuvor vor Versorgungsengpässen, gar einem Blackout, warnten?</p>
<p>Wieso wird uns von Seiten der Energiewirtschaft und der Politik glauben gemacht, dass der Energiebedarf in Deutschland weiterhin stetig steigen wird, obwohl bis 2050 die Bevölkerung hierzulande um 10 Mio. Einwohner geschrumpft sein wird?</p>
<p>Die 17 deutschen Atomkraftwerke sind in der Hand von nur vier Konzernen: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Vattenfall verlangt wegen des vorzeitigen Atomausstiegs von der Bundesregierung eine Entschädigung in Höhe von 3,5 Milliarden. RWE und E.ON fordern 15 Milliarden. Für die Konzerne und deren Aktionäre steht enorm viel Geld auf dem Spiel. Erst Recht für den deutschen Staat (wer ist das noch gleich?), der die Kernkraft von 1955 bis 2010 mit insgesamt 203,7 Milliarden Euro subventioniert hat und nun fürs Moratorium blechen darf. Gut gemacht! Jetzt hat die Stunde der kleineren Energieversorger geschlagen, denn die Energiewende ist ihre Chance. Trianel, als 1999 gegründetes Stadtwerke-Konsortium, ist sowohl Energiehändler als auch –erzeuger und erzielt damit von Jahr zu Jahr höhere Erträge. Die Stadtwerke, ehemals kommunale Versorgungs-unternehmen für Gas, Strom und Wasser sind inzwischen hochgerüstete, profitorientierte Kapitalgesellschaften. Die wollen auch ihr Stück vom Kuchen. Klar, dass deren Interessenvertreter jetzt den Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern suchen, um das Beste für sich herauszuholen.</p>
<p>O-Ton Dr. Christoph Schöpfer von Trianel am 07.04. bei der Info-Wanderung: „Es gibt keine unabhängigen Gutachten. (…) Alles ist Lobbyismus. (…) Wirtschaftlichkeit steht immer im Vordergrund.“</p>
<p>Sollte das PSW am Rursee gebaut werden &#8211; geschätzte Kosten 700 Millionen Euro, geplante Bauzeit 6 Jahre – wäre es das viertgrößte in Deutschland. Das Oberbecken mit einem Fassungsvermögen von 7,6 Millionen m3 ließe sich mit überschüssiger Energie günstig füllen. Günstig deshalb, weil der Strom z. B. aus den benachbarten Braunkohlekraftwerken Weisweiler und Grevenbroich, die sich nachts nicht runterregeln lassen, fast zum Nulltarif zu haben ist und weil es für Großabnehmer obendrein Mengenrabatt gibt. Ist die Nachfrage irgendwann wieder hoch, spült das hinabstürzende Wasser mit 340 m3/sec dann als Ökostrom getarnt, Trianel einen satten Gewinn in die Tasche. Quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Firmen wie Trianel nennen das Stromveredelung. </p>
<p>Neben seiner Funktion als Regulator des Stromnetzes, dient ein solches PSW außerdem der Strompreismanipulation, denn „… bei ausreichender Volatilität des Strompreises lohnen sich PSW auch für Spekulationsgeschäfte an der Strombörse. (….) Dem Strom aus der Steckdose lässt sich nicht ansehen, wie er erzeugt wurde. Ein größeres „Umweltbewusstsein“ der Kunden kann jedoch zu Werbemaßnahmen hervorragend genutzt werden. Viele Verbraucher zeigen erhöhte Bereitschaft mehr für „grünen“ Strom statt für Atom- oder fossile Energie zu zahlen. Natürlich haben PSW an sich nichts mit regenerativen Energien zu tun, außer wenn die Pumpen mit Hilfe dieser betrieben werden.“ (Quelle:<a href="http://www.wiwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/fine/mikro/bilder_und_pdf-dateien/SS10/VLEnergie/Praesentationen/PumpspeicherwerkEL.pdf" rel="nofollow">http://www.wiwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/fine/mikro/bilder_und_pdf-dateien/SS10/VLEnergie/Praesentationen/PumpspeicherwerkEL.pdf</a>)</p>
<p>Schaut man genauer hin, wird klar, dass all das nichts mit Nachhaltigkeit, mit Umwelt- oder Energiebewusstsein zu tun hat. Der Stromverbraucher hat davon nichts und die Eifel auch nicht. Steuern zahlt Trianel, wenn überhaupt, woanders.</p>
<p>Und wer weiß, vielleicht kommt ja in puncto Finanzierung alles ganz anders und ein unvollendetes Pumpspeicherkraftwerk steht dann als Bauruine und Fanal für Misswirtschaft in der Landschaft. Siehe Nürburgring! </p>
<p>Misstrauen ist hier in jedem Fall angebracht!<br />
Denn zu den veranschlagten Baukosten von rund 700 Millionen kommen noch die vielen Millionen an Subventionen, die bisher in Renaturierungsmaßnahmen und zahlreiche andere Projekte in der Region geflossen sind und damit an die Wand gefahren werden. Hinzu kommen auch die vielen Millionen, die nach Vollendung des Baus wieder ausgegeben werden müssen, für Reparaturmaßnahmen am beschädigten System Natur.</p>
<p>Deshalb bitte ich alle Unentschlossenen und Befürworter dieses Projekts wirklich noch einmal in sich zu gehen. Wäre es nicht fairer und sinnvoller ein kleineres PSW an anderer Stelle zu errichten? Auf einer Fläche, die bereits als Industriefläche deklariert ist? Und wäre es dann nicht auch sinnvoll über eine Kommunalisierung von Energieerzeugung und –versorgung mit Bürgerbeteiligung nachzudenken? Fakt ist, dass sich die Strompreisgestaltung für uns Endverbraucher kaum logisch nachvollziehen lässt. Zu viele Parameter spielen eine Rolle. Obwohl sich die Preise für die Erzeugung, den Transport und Vertrieb von Strom seit 1999 kaum geändert haben, zahlt der Verbraucher seit nunmehr 10 Jahren Jahr für Jahr etwa 6% mehr für den Strom. Wegen der gestiegenen EEG-, KWK-, §19-Umlagen, steigender Stromsteuer und nicht zuletzt größerer Gewinnmargen. Obwohl de facto 2012 die Stromnachfrage um 1,4% gesunken und die Stromerzeugung um 1,3% gestiegen, wird der Strom aus der Steckdose immer teurer. Auch der niedrige Börsenstrompreis hat keinen günstigen Einfluss auf die Verbraucher-endpreise. Im Gegenteil. Wäre es gerade dann nicht ein Gebot der Fairness die Bürger als Teilhaber eines kommunalen Betriebs an den Verdienstmöglichkeiten zu beteiligen?</p>
<p>Ich würde mir wünschen, dass insbesondere die Herren Krischer und Stockschlaeder sowie Frau Herlitzius noch einmal gründlich über das ganze Thema nachdenken.</p>
<p>SMALL IS SMART statt BIG IS BEAUTIFUL!</p>
<p>Besten Gruß aus der schönen Rureifel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bartz</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-590</link>
		<dc:creator>bartz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 17:31:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=1071#comment-590</guid>
		<description>Das Pumpspeicherkraft ist überflüssig wie ein Kropf.
Jeder vernünftig technisch denkende Mensch weis, das eine mechanische Energiespeicherung die schlechteste Form der Energiespeicherung bedeutet. Das Kosten/Nutzen Verhältnis ist desaströs.
In der Vergangenheit wurde diese Technologie genutzt, um Stromspitzen, die sich i.d.R. zur Mittagszeit auftraten, zu begegnen. Heute steht durch die Solartechnik besonders zu dieser Tageszeit zu viele elektr. Energie zur Verfügung.
Gerade die Überschussenergie, welche zu Dumpingpreisen auf dem europ. Markt zur Verfügung stehen könnte zur Erzeugung von umweltfreundlichen Verbrennungsgas genutzt werden das zu einem beliebigen Zeitpunkt in Gaskraftwerken zur Verfüngung steht. Hier spielt der Wirkungsgrad nur eine ungeordnete Rolle, da diese Energie aus erneuerbarer Energie produziert wird.

W. Bartz, Dipl.-Ing.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pumpspeicherkraft ist überflüssig wie ein Kropf.<br />
Jeder vernünftig technisch denkende Mensch weis, das eine mechanische Energiespeicherung die schlechteste Form der Energiespeicherung bedeutet. Das Kosten/Nutzen Verhältnis ist desaströs.<br />
In der Vergangenheit wurde diese Technologie genutzt, um Stromspitzen, die sich i.d.R. zur Mittagszeit auftraten, zu begegnen. Heute steht durch die Solartechnik besonders zu dieser Tageszeit zu viele elektr. Energie zur Verfügung.<br />
Gerade die Überschussenergie, welche zu Dumpingpreisen auf dem europ. Markt zur Verfügung stehen könnte zur Erzeugung von umweltfreundlichen Verbrennungsgas genutzt werden das zu einem beliebigen Zeitpunkt in Gaskraftwerken zur Verfüngung steht. Hier spielt der Wirkungsgrad nur eine ungeordnete Rolle, da diese Energie aus erneuerbarer Energie produziert wird.</p>
<p>W. Bartz, Dipl.-Ing.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eifelwanderer</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-587</link>
		<dc:creator>Eifelwanderer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 20:37:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=1071#comment-587</guid>
		<description>Heute war Sonnenschein den ganzen Tag. Der Wind  hat auch zur Energiegewinnung gut beigetragen. Das PSW hätte gefüllt werden können, aber in den letzten Tagen wäre es immer schon voll gewesen. Also total überflüssig. Wir verschenken den Strom ins Ausland. Möglicher weise ist in den Nächsten Tagen der Himmel bedeckt und kein Wind da. Das PSW kann einen winzigen Tropfen auf den heißen Stein bringen. Wichtiger als ein PSW wäre eine  Forschung wie wir den Strom effektiv nutzen. Weswegen werden Waschmaschinen nicht gestartet wen wir genug Strom haben oder die E-Bikes geladen. Dies sind ja nur Beispiele. Den Verbraucher kann über den Strompreis dazu bringen. Wissenschaftler haben bestimmt noch sehr viele Ideen dazu. Ich kann im Wetterbericht nachschauen ob morgen Windenergie billig ist und meine Wäsche auf Morgen verschieben. Den Kuchen 3 Stunden Später Backen ist auch möglich! Alles nur Beispiele, aber bestimmt möglich. Für Heute und in Zukunft ist das PSW nicht nötig. 
Wir Sollten unseren Verstand einsetzen und nicht hinter den Politikern herlaufen die tolle Sprüche klopfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war Sonnenschein den ganzen Tag. Der Wind  hat auch zur Energiegewinnung gut beigetragen. Das PSW hätte gefüllt werden können, aber in den letzten Tagen wäre es immer schon voll gewesen. Also total überflüssig. Wir verschenken den Strom ins Ausland. Möglicher weise ist in den Nächsten Tagen der Himmel bedeckt und kein Wind da. Das PSW kann einen winzigen Tropfen auf den heißen Stein bringen. Wichtiger als ein PSW wäre eine  Forschung wie wir den Strom effektiv nutzen. Weswegen werden Waschmaschinen nicht gestartet wen wir genug Strom haben oder die E-Bikes geladen. Dies sind ja nur Beispiele. Den Verbraucher kann über den Strompreis dazu bringen. Wissenschaftler haben bestimmt noch sehr viele Ideen dazu. Ich kann im Wetterbericht nachschauen ob morgen Windenergie billig ist und meine Wäsche auf Morgen verschieben. Den Kuchen 3 Stunden Später Backen ist auch möglich! Alles nur Beispiele, aber bestimmt möglich. Für Heute und in Zukunft ist das PSW nicht nötig.<br />
Wir Sollten unseren Verstand einsetzen und nicht hinter den Politikern herlaufen die tolle Sprüche klopfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Dorok</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-566</link>
		<dc:creator>Dieter Dorok</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 23:32:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=1071#comment-566</guid>
		<description>Das Pumpspeicherkraftwerkt ist notwendig. Kleinkarierte Eigeninteressen
sind zu berücksichtigen, duefren das Projekt aber nicht verhindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pumpspeicherkraftwerkt ist notwendig. Kleinkarierte Eigeninteressen<br />
sind zu berücksichtigen, duefren das Projekt aber nicht verhindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr.Bauer</title>
		<link>http://rettetdenrursee.de/politisch/fragestunde-zum-geplanten-psw-rursee-im-nrw-landtag/#comment-560</link>
		<dc:creator>Dr.Bauer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 05:32:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rettetdenrursee.de/?p=1071#comment-560</guid>
		<description>Danke für die Veröffentlichung. Ich muss leider zugeben, dass ich weder den Kern der gestellten Fragen noch den Knackpunkt der gegebenen Antworten erkennen kann. Welche konkrete Position beziehen denn nun der Umweltminister und die Landesregierung zum PSW. Ich erkenne aber auch nur sehr verwaschene Anfragen. Habe ich da irgendetwas falsch verstanden? Ich bin, ehrlich gesagt, vom Diskussionsverlauf sehr enttäuscht und hoffe, dass hier noch wesentlich mehr inhaltliche Substanz auf den Tisch kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Veröffentlichung. Ich muss leider zugeben, dass ich weder den Kern der gestellten Fragen noch den Knackpunkt der gegebenen Antworten erkennen kann. Welche konkrete Position beziehen denn nun der Umweltminister und die Landesregierung zum PSW. Ich erkenne aber auch nur sehr verwaschene Anfragen. Habe ich da irgendetwas falsch verstanden? Ich bin, ehrlich gesagt, vom Diskussionsverlauf sehr enttäuscht und hoffe, dass hier noch wesentlich mehr inhaltliche Substanz auf den Tisch kommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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